5 Quick Tipps für die Erstellung eines Moodboards

Die Erstellung eines Moodboards ist nicht nur für private Fotoprojekte sinnvoll, auch in der Fotografie mit großen Unternehmen ist zu Beginn des Fotoprojekts in der Vorplanung immer das Moodboard der erste Step in der Durchführung.

Das Moodboard ist eine Art Pinnwand, auf der das Projekt und das Thema visualisiert wird. Das Board wird digital oder auf Papier erstellt und ist der Leitfaden für die Umsetzung der Foto Idee. Du kannst in dein Moodboard alle deine Vorstellungen, Gedanken, Ideen und Gefühle einbringen und es visuell darstellen, um es mit deinem Team zu teilen.

Das Moodboard gehört bei mir bei jedem Fotoprojekt dazu. Es hilft mir und meinem Team dabei, dass wir uns in der fotografischen Umsetzung nicht verzetteln, uns am roten Faden halten und ich habe alle wichtigen Dinge für die Umsetzung immer vor Augen. Es hilft, visuelle Ziele klar zu definieren und sie zu verfolgen.

Bei der Erstellung des Moodboard gehören Farben, Illustrationen, Wörter, Fotos, Muster, Stoffe, Posing Ideen, Outfits, Accessoires, Requisiten und für die die Umsetzung der Make up Artistin auch das Styling in Make und Haarlooks dazu.

Jeder bekommt vor der Umsetzung des Projektes das fertige Moodboard und kann sich auf den Fototermin vorbereiten.

Um ein Moodboard zu erstellen gibt es unterschiedliche Wege der Herangehensweise und hier stelle ich dir meine 5 Quicktipps für die Erstellung eines Moodboards vor:

  1. Lege ein Thema fest, setze Dir ein fotografisches Ziel. Überlege dir ein Thema, worum geht es in deiner Foto Idee?  
  2. Hole dir Inspiration für die Erstellung deines Moodboards, im Internet, z.B. bei pinterest, google Bildersuche oder Instagram, in Print Medien, Magazinen, Zeitungen oder Büchern. Du kannst auch selbst Bilder für dein Moodboard erstellen, wenn sich im Internet nichts passendes findet.
  3. Sortiere deine Ideen und suche dir weitere passende Materialien für die Umsetzung dazu, Stoffe, Farben, Texte usw., denke auch an kleine Details die bei deiner Idee wichtig sein könnten. Auch die Stimmung und ein Bildlook sind bei der Fotoumsetzung sicher wichtig, diese solltest du unbedingt mit in die Erstellung der Moods einbinden.
  4. Erstelle dein Moodboard mit allen gesammelten Materialien. Setze alles in einer Collage zusammen. Diese Collage kannst Du in Papierform anlegen, aber auch digital mit Programmen, wie Photoshop, Powerpoint, Office Word, Notes oder Evernote zum Beispiel.
  5. Teile deine Collage, das fertige Moodboard mit deinem Team. So kann sich jeder, der an dem Projekt beteiligt ist auf den Fototermin vorbereiten und sich auch in deine Foto Idee einfühlen. Erstelle am besten eine PDF deiner Collage, die kann jeder öffnen. Ich teile meine Moodboards am liebsten per WhatsApp in einer gemeinsamen Projektgruppe oder sende diese per E-Mail zu. Das Teilen per WhatsApp hat den Vorteil, dass ich die Collage nur einmal schicken muss und man sich in der Gruppe direkt austauschen kann.

MEIN TIPP:

Moodboards kannst du digital ganz einfach in Canva erstellen, hier findest du tolle Moodboard-Vorlagen und wenn du individueller sein möchtest in der Erstellung deines Moodboards, dann bekommst du auch großartige Vorlagen bei creative market .

Fazit zum Thema:

Lege dir einen Rahmen und das Projekt Ziel für dein Moodboard fest.

Sammle Inspirationen über unter-schiedliche Print und Internet  Quellen.

Sortiere deine gesammelten Materialien und erstelle eine Collage zum Visualisieren.

Teile dein Moodboard mit deinem Team, damit sich alle auf das Projekt einstellen können.

Bei meinen Fotokursen erstellen wir gemeinsam ein Moodboard zu dem Thema des jeweiligen Fotokurses, in der Kursübersicht findest du alle aktuellen Termine:

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