In der Bildgestaltung gibt es viele Möglichkeiten sich kreativ auszudrücken, um eine Wirkung dem Betrachter zu erzielen.

Eine der einfachsten Möglichkeiten in der Bildgestaltung ist die Wahl des Bildformats über die Ansicht im Hochformat (Hochkant) oder Querformat.

Klären wir erst einmal die Frage des Bildformats.

Das Aufnahmeformat ist das Seitenverhältnis des Bildes in der Fotografie. In der Fotografie kommen mittlerweile viele Bildformate in Anwendung, die bekanntesten sind das Format 3:2 (Kleinbildformat) bei den Spiegelreflexkameras und das Format 1:1 Quadrat (heute Instagram). Weitere gängige Formate sind das 16:9 in der filmbasierten Fotografie, und das 4:3 im digitalen Mittelformat und bei Kompaktkameras. Die Formate entstanden in der Geschichte der Fotografie durch die Vorgaben in der Ausbelichtung auf Druckplatten und Fotopapier. Heute verwenden wir wie selbstverständlich alle Bildformate im Social Media und im Printbereich.

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Welches Bildformat für welche Situation?

Welches Bildformat für welche Situation das beste Format ist, hängt vom Motiv und meiner Bildaussage ab. Ursprünglich wurden Portraits im Hochformat fotografiert, bereits in der Malerei machte man sich das Hochformat zu Nutze. Personen werden durch die vertikalen Linien im Hochformat nach oben gestreckt, man erzielt durch das Hochformat Dynamik und Größe.

Das Querformat wird traditionell in der Landschaftsfotografie angewendet. Das Querformat schafft Ruhe und wir sind es gewohnt durch unsere Sicht. Es lässt unser Auge entspannen und durch die waagerechten Linien über das Bild gleiten. Das Panorama ist eine Erweiterung des Querformats. Bei der Anordnung der Bildelemente sollte man beim Querformat aufpassen, dass es nicht langweilig wird und wichtige Elemente nicht in der Mitte platzieren.

Das Quadrat als Format ist in der heutigen Zeit im Social Media mit Instagram, Facebook und LinkedIn und Xing kaum wegzudenken. Da es durch die gleichen Seitenlängen sehr ausgeglichen wirkt, muss mit dem Arrangement der Bildelemente eine Spannung im Bild erzeugt werden. Hierzu kann der goldene Schnitt genutzt werden.

Über das Bildformat hinaus gibt es noch viele weitere Gestaltungsmittel, um ein Bild zu komponieren. Dabei geht es um den Bildaufbau mit Flächen und Linien, die Bildwirkung mit Farben und Licht und die Bildkomposition mit der Blickführung und Perspektive.

Hier ist ein Beispielbild das dir einige Bildgestaltungsregeln zeigt und welche Möglichkeiten du bei der Bildgestaltung hast. Dieses Foto ist bei einem meiner Aufenthalte in Bremen entstanden, am Bremer Marktplatz.

Interessierst du dich darüber hinaus für Bildgestaltung und Bildsprache, kannst du an einen Fotokurs Bildgestaltung teilnehmen oder ein Coaching Bildgestaltung bei mir buchen.

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