Die Preisgestaltung in der Fotografie kann auf unterschiedliche Art berechnet werden, wie gestaltest und kalkulierst du deine Preise?

Mit Stundensatz, Pauschale oder Paketpreisen Preise kalkulieren und gestalten

In meinem Podcast, dem „Frühstückstalk“ für Fotografinnen erfährst Du mehr zum Thema Preiskalkulation für Fotografen. In einem Interview habe ich mit Claudia Röhrl von meine Fotofactory über das Thema Preiskalkulation bei Fotografinnen gesprochen. Claudia ist gelernte Diplomkauffrau und Trainerin bei der Handwerkskammer und der Bundeswehr im Bereich Betriebswirtschaft. Wenn du mehr zum Thema Preiskalkulation wissen möchtest, schreibe mir und ich schicke dir den Zugang zu dem Video Interview mit Claudia zu, oder höre einfach rein in den  Frühstückstalk , zur Folge „Preiskalkulation für Fotografinnen“.

Bist du dir unsicher in der Kalkulation deiner Preise, bekommst du Hilfe bei den Berufsfotografen mit dem Honorarrechner. Du trägst alle Fixkosten und Posten ein und berechnest deinen fotografischen Tagessatz.

Wenn du auch im Businessbereich arbeitest und Geschäftskunden zu deinem Kundenstamm gehören, kannst du dir über den Bundesverband professioneller Bildanbieter die Broschüre Bildhonorare  bestellen. Hier findest du die marktüblichen Vergütungen für Bildnutzungsrechte.

Im B2B Bereich kalkuliere ich meine Preise nach dem Wert und der Nutzung für meinen Kunden, nicht nach der Zeit der fotografischen Dienstleistung.

Warum ich meine Preise nicht nach Zeit kalkuliere, erfährst du in den 5 Tipps zur Preisgestaltung.

Wenn du deine Preise kalkuliert hast, geht es an die Preisgestaltung. Je nachdem in welchem Bereich der Fotografie du bist und wer dein Kunde ist, gestaltest du dahingehend deine Preise. Das allerwichtigste ist dass du dich nicht über die Zeit, sondern über den Wert deiner Arbeit verkaufst.  Warum das wichtig ist, erfährst du hier in den 5 Tipps zum Thema Preisgestaltung für Privatkunden:

Tipp 1

Stelle deinen Kunden eine einfache Preisstruktur vor. Dein Kunde interessiert sich nicht für die Zeit, die du investierst in die Erstellung der Bilder oder die Vor- und Nachbereitung des Fotoshootings. Dein Kunde zahlt für ein gutes Ergebnis und die Produkte die er bekommt, die Zeit, die du investierst, interessiert ihn dabei nicht.

Tipp 2

In einem Pauschal-, oder Paketpreis kannst Du den Wert bzw. den Bedarf des Kunden maßgeschneidert auflisten und dadurch erstellst du automatisch ein auf deinen Kunden zugeschnittenes individuelles, persönliches Angebo

Tipp 3

Bei einer Preisgestaltung mit Zeitangabe werden dich einige Kunden sicher kontrollieren wollen und bei einer Zeitschätzung in deinem Angebot werden Kunden um genaue zeitliche Angaben bitten. Vermeide die Angabe von Zeiten, dann kann dein Kunde keine Vergleiche vornehmen zu anderen Fotografen und er kann dich nicht in zeitliche Bedrängnis bringen.

Tipp 4

Mit einem Paketpreis oder einem Pauschalangebot bist du nicht mit anderen Fotografen vergleichbar und somit auch nicht austauschbar. Deine Kunden können nicht mit dir über den Preis diskutieren und einzelne Posten des Angebots hinterfragen.

Tipp 5

Deine Kunden zahlen nicht die Zeit, die du investierst in die Bilderstellung, sondern sie zahlen für deine Arbeit, dein Wissen und deine Erfahrung und du erhältst eine direkte Wertschätzung deiner Tätigkeit als Fotografin.

Du bist dir noch unsicher, ob du einen Stundensatz oder einen Pauschalpaket anbieten sollst?

Kalkuliere deine Preise in Stunden oder Tagessätzen und wandle sie für deine Kunden einfach um in ein Pauschalangebot. So hast du deinen internen Zeitwert für eine bessere Übersicht und Berechnung und deine Kunden finden im Angebot ihren persönlichen Bedarf und den Wert deiner Arbeit.

MEIN TIPP

Wenn du am Anfang deiner Selbständigkeit stehst, fragst du dich sicher mit welchem Preis du in der Fotografie starten sollst. Natürlich hängt das hauptsächlich davon ab, wie hoch deine Fixkosten und dein persönlicher Bedarf ist. Je nachdem welche Kamera du dir leisten möchtest, ob du ein Studio hast und welche Versicherungen du benötigst und welchen Lebensstandard du hast, wirkt sich das auch auf deine Preise aus.

Ein wichtiger Faktor ist daneben aber auch deine Erfahrung und dein Wissen in deinem Beruf und mit den Jahren nimmt die Erfahrung und das Wissen und dementsprechend auch dein zu kalkulierender Unternehmerlohn zu.

Eine Faustregel für den Einstieg gibt es nicht, jedoch ist es einfacher den Preis niedriger zu gestalten, wenn der Kunde einen hohen Preis nicht zahlen möchte. Dagegen ist das Anheben eines niedrigen Preises nicht so einfach umsetzbar, wenn dein Kunde deine Preisgestaltung kennt.

Wenn du dann feststellst, dass dein Kunde doch zu einem anderen Fotografen wechselst, weil dieser billiger ist, erfährst du hier was du gegen das Preisdumping tun kannst.

Hast Du als Fotografin in der Berufsfotografie schon viele Erfahrungen in der Preisgestaltung gemacht, die du mit mir und anderen Fotografinnen teilen möchtest.

Helfe anderen Fotografinnen mit deinen Erfahrungen im Business und komme in meine Fotografinnen Facebookgruppe. Sei dabei und teile deine Erfahrungen mit uns.

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